Archive for the ‘Iranreise 2015’ Category

myst. Garten in der Wüste

Gesichtsmaske

Prinz

verhüllt

frei

arbige Berge

Rayen

Messer

auf dem Weg nach Bam

30.000 Tote beim Erdbeben von 2003

Wüste Lut

Genuß

Pistazienbaum

Lehmburg

Waschtag

Dattelmus

Zarathustra

Leon

Perser

Persepolis

Persepolis 1

so klein und schon...

Hafis

Schah

Nasir

Shiraz

Nachtplatz Nr.?

etwas zu weit

zum pers. Golf

Stranddünen

Badespaß

es gibt wieder Brot

Golf

Nomadenfriedhof

Stufenpyramide

40°

Weber

Hauspatschen

Gewürze

fein warm

Bisotun

Apple

Medicus

Basar in Hamadan

Mahlzeit

Picknick

gut wars

eine Vielzahl

Alamut

Was

Kasp.Meer

am Teufelsberg -Sheitan Kuh

Reisfelder

Reisbäuerinnen

2370 HM

NP

im Norden Irans

Ardabil

Kramer

Basar i.Ardabil

Berg Sabalan

Ri Armenien

St. Stephanos

letzter Freitag

ohne KopftuchIranreise Teil 2

In Shiraz müssen wir zur Fremdenpolizei, die Visa laufen ab. Am nächsten Tag können wir die Pässe wieder abholen. Die Frauen brauchen ein Foto mit Kopftuch ohne sichtbare Haare. Inzwischen können wir uns die Stadt anschauen. Isfahan oder Shiraz – welche ist schöner? Das hängt ab wen man fragt, einen Isfahani oder Shirazi. Für uns sind beide ein orientalisches Märchen. Wir besuchen auch das Grab des iranischen Dichters Hafez, der im 14. Jhdt. lebte. Für uns ein Bruder im Geiste Francois Villon. Ein Spötter und Querdenker.

Die Polizei ist sehr höflich und freundlich. Der Amtsschimmel wiehert zwar aber alles im Rahmen.
Auf dem Weg zum Golf bei Bushehr gibt es einen Zwischenfall. Ein Bauer besucht unseren Nachtplatz in einem Seitental. Er meldet es einem Revolutionswächter der mit ihm zurückkommt. Mit der langen Flinte will er uns einschüchtern, fordert uns auf zu fahren. Da es schon dunkel wird weigern wir uns. Worauf er wieder mit einer Polizeistreife und weiteren 2 Bewaffneten zurückkommt. Die 2 Beamten meinen, hier sei es „not safe“, eine Meinung die wie oft hören. Wir verhandeln, ein Polizist ruft seinen Bruder an, der englisch versteht. Ich sage ihm, wir haben 2 Hunde mit, haben in Iran schon 30x übernachtet und meinen, der Iran ist „safe“. Zu guter Letzt gibt die Polizei den Widerstand auf und wir bekommen ihr ok. Worauf eine hitzige Debatte zwischen Polizei und Pasdarankämpfern ausbricht. Wir haben gewonnen, die Sittenwächter haben sich einen noch längeren Bart geholt. Auch diese Nacht war ruhig und sicher.

Die Fahrt durch das Zagrosgebirge zum Golf ist atemberaubend schön. In Delvaz erreichen wir das Meer und etwas südlich finden wir einen schönen Platz am Strand. Die Temperatur klettert auf ca. 35° und es ist sehr schwül, in der Nacht kühlt es kaum ab. Unseren Halleinern ist es zu heiß. Statt einen Rasttag einzulegen flüchten sie Richtung Norden. Wir bleiben allein zurück im Schatten von 2 Bäumen, abends backen wir Brot am Lagerfeuer. Vollkorn statt geschmacklosem Weißbrotstangen. Auch das Einschlafen bei diesen Temperaturen gelingt uns, die offenen Fenster fangen die kleinste Brise ein.
Es besuchen uns eine Menge Leute und wir beantworten geduldig die immer wieder gestellten Fragen. Doch bei Mohammad horchen wir auf. Er erzählt uns er sei Lehrer, fährt auch auf dem Fischerboot aufs Meer und ist Fotograf. Er ist Hobbymusiker und Klassik/Jazz-Fan und Cineast. Er kennt den Gewinner des Goldenen Bären von Berlin, Jafar Panahi persönlich. Er kann alle Regisseure von Fritz Lang bis Spielberg hersagen, kennt auch „Michael Heinecken“ . Haneke korrigiere ich ihn. Er freut sich über 2 DVD’s die wir ihm schenken können. Die Iranischen Verhältnisse kritisiert auch er. Er ist bei der „Green wave“ , einer außerparlamentarischen Opposition. Das Zeichen ist ein grünes Armband, natürlich verboten.

Noch etwas soll erzählt werden. Bei Bishapur gerät Wolfgang mit dem Toyota in einen Wassertümpel und spielt Schifflein versenken. Ohne Hilfe trotz Allrad und Sperre ist kein Herauskommen. Zum Glück hat er sein „Haschikenseil“ mit und diesmal führt kein Weg an unserem Floh vorbei. Nach einer Schreckminute steht Wolfgang wieder auf festem Grund. Ford sei Dank!

Wir fahren die Golfküste nach Norden, schauen uns Shustar und die Ziggurat von Choga Zanbil an. In Edessa in der heutigen Türkei (Sunliurfa) gerieten 70 000 römische Soldaten samt Kaiser Valerian in persische Gefangenschaft. Sie mussten einen gewaltigen Damm in Shustar bauen, auch eine ganze Stadt dazu. Die Ziggurat ist eine 3000 Jahre alte Stufenpyramide wie der babylonische Turm, nur besser erhalten. Wir sind in der mesopotamischen Tiefebene wo Euphrat und Tigris bei Basra sich zum Shatt al Arab vereinen.
In Kermanshah warten die Halleiner schon auf uns neben der Felswand von Bisotun. Diese hat der große Darius für Propagandazwecke bearbeiten lassen. In einem Felsrelief wird berichtet, wie er die „Lügenkönige“ die ihn um seinen Thron bringen wollten, besiegte. Die Königsstraße von Mesopotamien ins persische Hochland führte hier vorbei und jeder konnte diese „Wandzeitung“ lesen und zwar in Elamisch, Neubabylonisch und Altpersisch. Mit Hilfe dieser Schriften konnte die Keilschrift entziffert werden.
Vor der Weiterfahrt lassen wir den 100er- Nagel aus dem Reifen operieren, der schon eine zeitlang nervt und Schuld am schleichenden Luftverlust ist.
In Hamadan trennen wir uns von Maria und Wolfgang. Sie fahren schon früher wie geplant über Orumiyeh zurück in die Türkei und heimwärts. Am letzten gemeinsamen Abend köpfen wir die letzte Weinflasche und jeder gibt seine wichtigsten Eindrücke an: Wolfgang ist begeistert von so viel Kultur und den tollen Landschaften. Die Freundlichkeit der Menschen ist umwerfend. Er findet den Iran besser entwickelt als er dachte. Maria findet, der Iran ist auf gutem Weg, den Menschen geht es besser, Veränderungen sind spürbar. Anneliese kritisiert, dass der Reichtum des Landes unten nicht ankommt. Auch die Unfreiheit und Bevormundung der Menschen, besonders von Frauen und Jugendlichen ist groß. Trotzdem findet man überall fröhliche, freundliche Leute. Ich selbst denke, dass die Unfreiheit nicht als solche empfunden wird. Einschränkende Gesetze werden umgangen und die Mehrheit hat freie Bürgerrechte nie kennenlernen dürfen. Und die Hoffnung, dass es besser wird stirbt zuletzt.
Wir werden die nächsten 10 Tage im Nordiran um das Kaspische Meer verbringen und dann nach Armenien ausreisen.
Nun sind wir schon 1 1/2 Monate im Iran unterwegs. Jeder Tag ist angefüllt mit Eindrücken und Abenteuern.
Da das Land so groß ist und auch gebirgig gibt es klimatisch große Unterschiede. Der Norden ist im Mai noch grün, die Nächte kühl, die Getreideernte steht noch bevor.Der Süden brütet schon seit April bei hohen Temperaturen um die 40 – 45°.
Organisieren von benötigten Dingen nimmt oft viel Zeit und Geduld in Anspruch. Für den Einkauf von Gemüse, Obst, Brot und Lebensmittel besucht man mehrere Geschäfte. Nie hat jemand alles. Natürlich gibt es weder Bier noch Wein. Restaurants zu finden ist extrem schwer, Cafe`s oder Teehäuser gibt es praktisch gar nicht. Die Regierung glaubt es seien konspirative Orte und Ahmadinechad ließ die meisten schließen. Einen Ort mit W-lan zu finden ist so nervig, dass wir schon längst aufgegeben haben. Auch ist das Netz zum Gotterbarmen langsam. Viele Leute fragen uns ob wir Facebook benutzen. „Ist ja bei euch wie WordPress gesperrt“ sagen wir. Doch das ist kein Problem für Iraner. Jeder kennt jemanden der den Filter umgehen kann. Ist streng verboten, aber jeder macht es. Das gleiche gilt für den Alkohol. Man geht ins Gefängnis oder wird geschlagen, doch alle haben welchen im Haus. Wenn wir „alle“ schreiben so gilt das für eine gebildete Schicht in den Städten. Nur mit solchen können wir uns auf englisch austauschen. Dabei ist uns klar, dass es eine Mehrheit gibt, die den Iran so wie er ist akzeptieren. Kein Wunder bei den einseitigen Informationen. Die Deutsche Welle in Farsi oder BBC werden gestört, ausländisches TV ebenso.
Eine Polizeikontrolle vor Qatsvin durch 2 junge Beamte: bitte Passport, Zulassung, Führerschein. Ich darf unsere Auto mit dem „B“-Schein gar nicht fahren, erklären sie. Das mag für Iraner gelten, doch ich bin Österreicher und darf das, kontere ich. Darauf wollen sie ins Auto. Ok, sagen wir, doch Schuhe ausziehen. Er glaubt wir scherzen. Daraufhin durchsucht er in Socken jedes Kästchen. Er schnuppert am Essig, öffnet die Wasserflasche und riecht, (könnte ja Wodka sein) findet eine Dose Bier, leider O%iges . Zum Schluss findet er einen Flachmann mit Whiskey. „Christ?“ Weil wir in diesem Fall sofort welche werden, dürfen wir ihn behalten, Zum Schluss sagen sie sorry und ziehen ab. Wofür, ausser ihre Neugierde zu befriedigen, war das jetzt gut?
Über Qatsvin geht’s zum Evan See und zur Assasinenfestung von Alamut. Am See sind wir Teil eines riesigen Picknicks unter hunderten Ausflüglern, die alle 3 hintereinander liegende Feiertage genießen. Wir werden zum Essen eingeladen, bekommen Geschenke und müssen als europäische Exoten viele Fragen beantworten.
Es ist Zeit unsere Schmutzwäsche zu waschen. Weil ich fleissig mithelfe, kichern alle. Ich habe „Frauenangst“. Darunter leiden Männer, die im Haushalt helfen, erklärt man uns lachend.
Am Abend brennen viele Feuer, es wird getanzt und gesungen. Auch am Morgen brennen überall Feuer um sich und das Frühstück zu wärmen.
Die letzte Woche im Iran nutzen wir um zum Kaspischen Meer zu fahren. Das Klima ist angenehm und feuchter. Tee und Reis wird hier angebaut. Es ist der größte See der Welt und sein Salzgehalt ist halb so hoch wie jener der Meere.
Weiter nordwestlich liegt Ardabil, eine ruhige Provinzhauptstadt. Die Begräbnisstätte des Safaviden – Stammvaters Sheikh Safi ist Weltkulturerbe.
Vorbei am dritthöchsten Berg Irans, dem Savalan – Vulkan, 4811 Meter hoch, fahren wir durch eine wilde Gebirgslandschaft nach Jolfa und zum Stephanous-Kloster. Es liegt am Aras, dem Grenzfluss zur Aserbaidschanischen Enklave Nakhichevan . Da wir am Freitag, dem iranischen Wochenende dort sind, mischen wir uns unter viele Familien, alle auf Teppichen, daneben der Grill mit den Kebabs und natürlich der Samowar für den Tee. Es bleibt nicht aus, dass wir von überall zum Essen und Trinken eingeladen werden. Für den ganzen Iran ist ein Wochenende ohne Picknick undenkbar und weil für das leibliche Wohl in großen Umfang gesorgt wird, könnte sich jeder Reisende ohne einen Cent auszugeben satt essen und aufgrund der vielen Einladungen nach Hause auch meist dort wohnen. Die Gastfreundschaft ist ein hohes Gut im Iran.
Warum wir auf einem Picknickplatz übernachten hat natürlich einen Grund:
gerne suchen wir einen Schlafplatz, der ruhig und ungestört in freier Landschaft liegt. Nicht selten haben wir ein ganzes Seitental für uns alleine. Anneliese kann dann ihr Kopftuch und das lange Kleid ablegen. Außer dem Hirten mit seiner Schafherde oder einem Bauern auf dem Moped stört uns niemand mehr. Im Grenzgebiet zu Aserbaidschan ist es anders, wie wir bald merken. Vor Jolfa finden wir unseren Platz in einem unbesiedelten Flusstal. Der Bauer bedeutet mir, dass man hier nicht bleiben darf. Man werde uns verhaften. Wir bleiben trotzdem. In der Dämmerung kommt ein Pickup, bleibt etwa 30 Meter entfernt stehen. Militär oder Polizei? Sie stellen sich nicht vor, schreien herüber: come und Passport. Ich gehe die Hälfte der Strecke und sage meinerseits“come!“ Die haben genauso weit und jedem zeige ich nicht die Papiere! Weil sie Angst vor Leon haben, steigen sie nicht aus sondern hauen wieder ab. Ca 1 Std. später, es ist stockdunkel, kommt der Pickup wieder zurück. Diesmal springen 4 Mann mit MP’s heraus. Einer kann englisch. Jetzt ist Schluss mit Lustig! Passport aber flott; und zusammenpacken und mitkommen zur Kaserne. Dort angekommen warten wir, vom Soldaten bewacht, dass die Papiere geprüft werden. Der Dolmetscher ist sehr höflich, entschuldigt sich für die Umstände und stellt seine Fragen. Ich warte bis man uns streng sagt, dass unsere Visa abgelaufen sind. War noch bei jeder Kontrolle so. Genussvoll blättere ich im Pass um und zeige die Verlängerung, die wir in Shiraz machten. Nun ist alles gut. Bleibt noch das Problem: wo schlafen? Im Ort auf der Hauptstraße neben dem Park mit Spielplatz, werden wir hingeführt. Seufzend ergeben wir uns in unsere Schicksal und schlafen unter einer Straßenlaterne mit Kindergeschrei bis 1 Uhr nachts. Die nächste Nacht verbringen wir deshalb freiwillig auf den oben beschriebenen Picknickplatz. Das Grenzgebiet ist zu gut bewacht.
Am Samstag 23.5. geht die Strecke entlang der Grenze zum Übergang Nurduz nach Armenien und wir beenden einen wunderschönen, aber auch anstrengenden Aufenthalt im Iran. Mit Glück haben wir den Verkehr ohne Schrammen überstanden, unser Ford hat auch kein Problem gemacht ( hätte er auch nicht dürfen – er war der einzige im ganzen Iran)!

Unser Reiseaufenthalt im Iran dauerte v. 5.4. – 23.5.2015

Grund für unser Nichtmelden: unsere Webseite war im Iran gesperrt! Und hier in Armenien ist es eine wahre Freude, mit dem schnellen Internet zu arbeiten!

Ganz ganz liebe Grüße an daheim!

Anneliese und Günther samt Leon

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Am Ostersonntag fahren wir beim Ararat vorbei zur Grenze. Der Übertritt ist eine Gedulds- und Nervenprobe. 6 Stunden dauert die Prozedur und es ist lange nicht klar ob wir zwischen dem türk. Schlagbaum und dem iran. übernachten müssen. Die 4 spurige Kolonne muss durch ein Tor von 4 m Breite und daher wird um jeden cm gekämpft. Es herrscht fast das Faustrecht. Zudem versuchen immer wieder verschiedene Leute uns auf ein Abstellgleis zu lotsen. Irgendwann durchschauen wir die Taktik und kämpfen genauso gnadenlos wie sie. Wolfgang fährt dabei einem Iraner das Rücklicht zu schanden, was diesem aber nicht sehr aufregt. Er hat ja den Zweikampf um den Platz trotzdem gewonnen. Auf der Iranischen Seite werden wir bevorzugt behandelt und von verschiedenen Beamten durchgeschleust, sodass wir auf dieser Seite nur 1 Stunde benötigten, aber es ist halt schon dunkel geworden. Und in ein neues Land im Dunkeln einzureisen ist immer aufregend, da es schwierig ist, einen Schlafplatz zu finden.
So aggressiv die Iraner im Auto agieren so freundlich werden wir aufgenommen. Wir bleiben im nächsten Ort stehen. In einem Hof steht schon ein Fernlaster. – Wir befinden uns praktisch auf Privatgrund!
Eine Familie versorgt uns sogleich mit einem Wasserkanister und am nächsten Morgen gibt es Brot und Konfekt. Auch in den folgenden Tagen fragen uns viele Menschen warum wir kommen, ob wir den Iran schön finden und sind stolz auf ihr Land und die Kultur. Wir hören immer wieder „welcome in Iran“ . Wenn wir mit dem Auto nicht mehr weiter wissen, dann kommt es oft vor, dass ein Iraner mit eingeschalteter Warnblinkanlage uns vorfährt.

Über das Thaddäus Kloster einem armenischen Erbe geht’s zum Orumiyeh Salzsee und nach Täbriz.
Der Basar ist einer der größten im Iran und besonders für die Teppiche aus Täbriz berühmt.
Mit Hilfe der Menschen finden wir alle Sehenswürdigkeiten. Meist werden wir gleich dorthin geführt. Nur die berühmten „Täbriziner“ Würstl können wir nirgends entdecken. Also doch wieder lieber Lammspieß auf Reis oder Hühnchen. (Übrigens ist der Speisesaal mit Vorhängen getrennt, dahinter können Frauen ungestört essen).

Das Kreuz mit dem Geld im Iran ist einerseits die Währung selbst. Es gibt den Rial, bei dem 100 000,– ca € 3,- entsprechen . Im Geschäft lässt man oft bei der Preisauszeichnung 3 Nullen weg. Zum Real gibt es noch den Thoman. Ein Thoman sind 10 Real. Und 1000 Thoman ein Khomeni = 10.000.– Real (0,30€). Wenn man wissen will wie teuer etwas ist, muss man aufpassen, dass der Verkäufer von der richtigen Einheit spricht.
Diesel ist nur mit einer Karte zu bekommen, die wir nicht haben. Getankt wird mit einer Dieselkarte vom Tankwart oder einem anderen LKW Fahrer. Für uns kostet der Sprit 15 Cent, der doppelte Preis als für den iranischen LKW Fahrer. Auch einkaufen ist billig. Brot ist in Stangen und Fladen zu bekommen, Lebensmittel gibt’s bei Kramer.

Wir besuchen das Mausoleum in Soltaniyeh und vorher waren wir beim Takht e Soleyman (N 36°36’55,3″ E 47’11’45,7″), beides Weltkulturerbestätten.
Der Norden des Landes ist gebirgig und meist bewegen wir uns über der 1000 Höhenmetermarke. Als uns Gewitter und Hagel überfallen steht unser Sinn endgültig auf Wärme und Sonne und wir biegen ab in den Süden.
Qom ist eines der religiösen Zentren. Dort soll der Tschador (zu deutsch Zelt) für Frauen Pflicht sein. Und wirklich, das Stadtbild wird geprägt von schwarzen „Nonnen“ und Mufties.
Nach so viel Zwang geht’s endlich in die Tasht e Kavir zum Salzsee und den Dünenfeldern von Maranjab. Am Fuß einer 100 Meter Düne gibt es einen Ruhetag und traumhaften Sonnenuntergang. Und für die Frauen einen Tag ohne Kopftuch dafür mit Trägerleibchen.

Isfahan liegt als Oasenstadt am Zayande e Rud, der es mit Wasser versorgt. Der Name kommt von Nefs e Jahan und bedeutet „Hälfte der Welt“. Die Safawiden machten es zur prunkvollen Hauptstadt. Zentrum ist der Meydan e Imam, den Shah Abbas I anlegen ließ. Um in herum gruppieren sich der Herrscherpalast, Moscheen und der Basar. Die Straßen sind breit und gesäumt von grünen Platanen und in den vielen Parks mit Bäumen, Rasen und Wasser entspannen sich die Menschen.
Isfahan wäre schlecht beschrieben ohne seine Brücken zu erwähnen. Mehret spannen sich seit 1000 Jahren über den Fluss.
Wir bleiben 3 Tage, beobachten das Leben der Isfahani im Basar, auf den Meydan und am Flussufer.

Richtig Wüste ist rund um Yazd. Es hat als Handelszentrum und Karawanenstützpunkt seit Jahrhunderten Bedeutung. Ca. 400 000 Menschen leben in dieser sehr heißen Stadt in Lehmhäusern, die ein ausgeklügeltes System zur Kühlung mittels Windtürmen besitzen.
Das Wasser kam bis vor wenigen Jahren durch unterirdische Kanäle, den sogenannten Qanaten in die Stadt. Sie sind seit kurzem versiegt. Immer war die Größe der Stadt abhängig von der Wassermenge. Yazd müsste aufgegeben werden, gäbe es nicht eine moderne Pipeline. Im Wassermuseum erfahren wir wie das System der Qanaten funktionierte.
Nach Isfahan ist es schwer über Superlativen der alten persischen Bauwerke zu schreiben. Vielleicht eine Ausnahme: das höchste Eingangsportal Irans in der Freitagsmoschee.
Bis Yazd sind wir keinem Teppichhändler erlegen. Doch in dieser Stadt sind wir schwach geworden und haben uns einen wunderschönen Teppich erfeilscht. Er besteht aus 80% Seide und zeigt Motive der hier ansässigen Religionsgruppe der Zoroastrier. Hier lebt noch eine Minderheit der Anhänger von Zarathustra.

Brot ist nicht die große Stärke der Iraner. Um uns richtigen Brotgenuss zu gönnen backen wir von Zeit zu Zeit unser eigenes Brot am Lagerfeuer im Feuertopf. (das Brot von Uli ist leider schon aufgebraucht)

In Mahan gibt es einen persischen Garten der Weltkulturerbe ist. Der liegt am Fuß eines 4000enders von dem noch Firnfelder leuchten. Von dort kommt der Bach, der den Garten ermöglicht. Wasserfälle Papillons und Rastplätze bilden eine duftende Idylle. Der Kontrast zur umliegenden trockenen baumlosen Landschaft könnte nicht größer sein.
3 Religionslehrer aus der Provinz Belutschistan bieten uns Tee an und wir führen eine Diskussion über den Iran und sein politisches System. Ich sage ihnen, dass Religion und Politik bei uns getrennt sind und sie erklären die Herrschaft der schiitischen Ayatollahs als die beste Regierungsform. Einig sind wir uns nur, dass der Tee den wir trinken Spitze ist.
Nicht alle Iraner teilen diese Ansicht! Viele Bürger mit höherer Bildung lehnen diese Regierung total ab und hoffen auf eine Liberalisierung mit Freiheiten.

Kerman ist Ausgangspunkt für Reisen in die Dasht-e Lut. Die wollen wir unbedingt sehen. Dünen und sogenannte Kalouts (Berge ähnlich wie Wadi Rum in Jordanien) locken. Über einen Paß mit 2700 M. geht es hinein. Es wird heiß, sehr heiß. Unser Thermometer klettert auf 48 Grad im Schatten! Am Nachmittag drehen wir um und flüchten in die Berge auf 1480 M. Temperatur: kühle 40 Grad um 16h.
Nach einer warmen Nacht stehen wir früh auf und probieren es erneut die Kalouts zu erreichen. Es kommt jedoch Sandsturm auf und wieder drehen wir um. Hitze, Sturm und Sand sind genug. Die Wüste schüttelt uns ab. Ersatz finden wir auf der Fahrt nach Rayen durch eine wunderschöne, farbige Berglandschaft.
Inzwischen haben sich die Anfangsschwierigkeiten gelegt. Die Währung ist vertraut, die Suche nach Diesel und Lebensmittel einfacher. Die Leichtigkeit des Reisens hat sich eingestellt. Fantastische Nachtplätze gibt es im Überfluss und wir fühlen uns wohl wie Fische im Wasser.

Halbzeit im Iran: 1.5.
Der östlichste Punkt der Reise ist die Stadt Bam. 2003 hat ein schweres Beben über 30.000 Menschenleben gekostet. Noch hat sich die Stadt nicht restlos erholt. Das historische alte Bam aus Lehm wird von Restauratoren wieder aufgebaut.
Überall in den Städten und am Land werden wir bestaunt und begrüßt. Unsere Autos mit Wohnraum sind etwas vollkommen Neues für die Leute.
„Ja, wir sind aus Austria, die ganze Strecke hergefahren, wir benötigen nichts, danke für die Melonen, Iran ist schön , wir wollen viel sehen und es gefällt uns“. Die Menschen sind unglaublich freundlich, hilfsbereit und großzügig. Das Reifenflicken in der Werkstätte kostet nichts, viele Leute beschenken uns mit Gemüse und Obst.
Vielen ist wichtig, dass der Iran schön und sehenswert ist. Aber auch politische Themen werden angesprochen. Ein Architekturstudent kritisiert die Regierung und die Einschränkungen. Er wünscht die Mullahs zum Teufel. Der Reichtum wird ungerecht verteilt, er hat keine Chance auf Arbeit und kann daher keine Familie gründen. Es gibt keinen Alkohol aber Drogen! (aus Afghanistan?) Den Boykott habe sich der Iran selbst eingehandelt. Ich bemerke, dass vielleicht das Agreement mit den USA etwas bewirken könnte. Darauf meint er, die Regierung braucht die Spannungen nach außen um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Der Topf prodelt und noch halten sie den Deckel drauf. Aber wie lange noch?
Die Unfreiheit ist am meisten bei den Jugendlichen zu spüren. Frauen, jung und alt tragen den Tschador und Mantel völlig in schwarz. Mutige rücken das Kopftuch etwas zurück und tragen rosa oder weiße Turnschuhe. Einer ganzen Generation wird die Jugend gestohlen. Das ist unfassbar!Ein Poster in der Stadt ist auch für uns durch Bilder verständlich: ein frommes Mädchen schaut TV. Ausländische Sender verderben es und es beginnt sich zu schminken. Am Ende wird es verstoßen! man sieht kaum SAT-Schüssel, Musik wird im Untergrund gespielt ( wir lernten einen Produzenten kennen), öffentliche Unterhaltung Fehlanzeige. Internet ist so langsam, dass es kaum nutzbar ist, Seiten sind gesperrt. z.B. auch unser WordPress.
Doch Pärchen finden auch Wege Moralvorschriften zu umgehen. In Picknickparks gibt es oft viele kleine Pavillons mit Jalousien zum herablassen. In Isfahan ist die Gondelbahn auf den Aussichtsberg mit kleinen Kabinen sehr beliebt. Weil wir am Parkplatz schlafen sehen wir, dass sie bis gegen Mitternacht stark frequentiert wird.
Über Jiroft, das in einem Kessel liegt und 37° C. uns das Leben beschwerlich machen , drehen wir Richtung Shiraz. Wir müssen nach 30 Tagen unser Visa verlängern. In der Provinz Fars ist Persien am persischten: hier liegt der Pasergade mit dem Kyrosgrab, die Felsengräber des Darius und Xerxes und Persepolis, das repräsentative Zentrum der Achämeniden. Wir staunen über den Glanz der trotz der Zerstörung such Alexander d. Gr. 330 bC. noch geblieben ist.
Doch auch die aride Landschaft mit Bergen, höher als 4000 Meter sind atemberaubend. Und wir leben mittendrin! Bei so viel Natur ist die Schlafplatzsuche leicht. Manchmal stehen wir unter einem schattenspendenden Pistazienbaum, der die Hitze erträglich macht.
Dem Leon geht’s dabei auch prächtig. Erstens hat er seine Freundlich Vunny unserer Reisefreunde. Außerdem kann er ungezügelt herumstreichen, Vögel und Insekten jagen. Nur ist er nicht mehr weiß, eher sandgelb. Er kann sich ja nicht waschen. Einmal in der Wüste ist sogar ein Wildhase über unser Lagerfeuer gesprungen, ( kein Jägerlatein!) leider hatten wir kein Schmetterlingsnetz zur Hand, sonst hätten wir ihn gleich grillen können.
Ararat

warten

Iran

armen. Kloster

Weihrauch

Salzsee

1

Basar 3

Basar 4

alles bewohnt

Stadtfrauen

Kultstätte

Schwefelbad

Mausoleum

Qwazvin

Freitagsmoschee

wir werden auch oft fotografiert

unverwüstlich

Nachtplatz

Qom

Tschadorcity

Zelte

sehr praktisch

die ersten Wüstenbilder

Dünenwanderung

Plausch

Kashan

schöner Nachtplatz

aus Teheran

Isfahan

Ausschnitt die schönste Moschee der Welt

die halbe Welt

Masdjed e Djameh

unterwegs

Moschee

Yazd

im Basar

Straße

Mode

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Hallo liebe Freunde!
Wir melden uns heute noch einmal von Van – Wir waren mit unseren Freunden ebenfalls zum Osterbrunch.
Insgesamt waren wir auch 7 Personen . Unsere Freunde aus Van und aus Hallein.
Morgen geht’s es in den Iran, wir sind schon recht gespannt, packen noch unsere Jacken und Kopftücher aus und los geht’s .

Wir melden uns wieder

Ganz liebe Grüße an alle!

AuGuLuMuWuVWallfahrt

Gruppenbild

Aktamar

erst Frühlingszeichen
Osterbrunch

mit Freunden Ostern feiern

Ostern

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Der Küste entlang nach Osten erreichen wir in 5 Tagen Sanliurfa. Vergangenes Jahr bekamen wir zu spät einen Hinweis auf eine sensationelle Grabungsstätte. Am Göbekli Tepe (N 37°13,069′ E 38°54,764′) fand man erst vor 20 Jahren eine Kultstätte. Sie ist 12.000 Jahre alt und somit der älteste Tempel, der je gefunden wurde. Von einer Kultur der Jäger und Sammler errichtet, wurde der Platz erst aufgegeben als die Menschen im Neolithikum sesshaft wurden und Ackerbau und Viehzucht betrieben. Die alten Götter für die Jagd hatten ausgedient und die Tempelanlage wurde vergessen.

Die Bearbeitung der Stelen mit Reliefs und Darstellungen von Tieren sind so ausgereift, dass die Archäologie ihre Thesen umschreiben musste. Diese frühe Gesellschaft hatte meisterhafte Steinmetze und war alles andere als primitiv. Super auch, dass der Tempel nicht zerstört wurde. Er wurde lediglich nicht mehr gebraucht und neue Götter bekamen andere Altäre.

Sanliurfa ist somit die älteste, ständig bewohnte Stadt der Menschheit. Die Eintragung in die Weltkulturerbeliste läuft noch.

Am Tag darauf sind wir im syr. orthodoxen Kloster Deir az – Zafaran ( N 37°13,793′ E 40°47,565′). Es liegt auf einer Aussichtsterrasse und wir sehen weit nach Syrien hinein. Die Grenze ist ganz nahe. Wir schlafen gut bewacht auf dem Parkplatz vor der Pforte.

Im Turabdin
Am nächsten Tag führt die Straße für ca. 40km am syr. Grenzzaun entlang, ehe wir nördlich über die Berge zum Kloster Mor Yakup abbiegen. Der Mönch dort ist uns seit letztem Jahr gut bekannt und er freut sich über unseren Besuch. Leider ist die Gegend nicht sicher genug, um vor dem Kloster schlafen zu können. Das Militär hat ihn gerade gewarnt, dass ein Anschlag von radikalen Islamisten drohen könnte. Wir müssten vor dem Klostertor ungeschützt schlafen. Besser wir fahren weiter zum Kloster Mor Gabriel. Das liegt 27km nördlicher und wir können dort hinter Mauern stehen. Weil es schon spät ist und wir das Kloster vor 17h erreichen müssen um hinein zu kommen, nehmen wir den kürzesten, aber schlechtesten Weg durch Schlamm und über Steine und schaffen die Strecke in 50 Minuten.
Am nächsten Morgen genügt ein Blick durchs Fenster des Versammlungsraumes und wir werden gleich wieder erkannt. Der Sekretär des Erzbischofs lädt uns ein unter den Mönchen und Männern Platz zu nehmen.

Die Situation der Kirche in Turabdin ist ernst, erzählt er. Es gibt die Bedrohung durch den nahen Krieg in Syrien und es gibt den zermürbenden Kampf gegen die türkische Regierung. Ziel von Präsident Erdogan ist es, einen islamisch-religiösen Staat zu errichten. Religionsfreiheit ist dort nicht vorgesehen. Rechte, von Kemal Atatürk geachtet werden außer Kraft gesetzt, Kircheneigentum beschlagnahmt. Erdogans AK-Partei ist auf dem Weg zurück zu einer islamischen Gesellschaft und hat ihre Anhänger unter der einfachen Landbevölkerung. Die Opposition ist schwach, das Militär und die Justiz entmachtet und Proteste der Städter werden nieder geknüppelt.
Seit dem es nicht mehr vorrangiges Ziel ist der EU beizutreten, lässt Erdogan zunehmend die demokratische Maske fallen. Keine guten Vorzeichen für die kommenden Jahre.

Wir verlassen Mor Gabriel beschenkt und von guten Wünschen begleitet Richtung Hasankeyf am Tigris.

Momentan sind wir in Van – hier gibt es auch noch keinen wirklichen Frühling! – Heute kommen unsere Reisefreunde Maria und Wolfgang, dann starten wir demnächst in den Iran. Doch vorher treffen wir noch unsere „alten“ Freunde von Van.

Unsere Reisefreunde haben natürlich auch eine Web-Seite – vielleicht schreiben sie ja mehr? Also wen es interessiert:

http://www.woki-wege.at/zauberhaftes.persien

Ganz liebe Grüße
die Reiselustigen Weidners samt Leon

Jandarma

Göbekli Tepe

Hände

Tierabbildungen

Jaguar?

Bäuerinnen

Sunliurfa

Mardin

nahe syr. Grenze

syr. orthod.Kloster

im Kloster

Dara

Mor Yakup

der Krieg ist sehr nahe

Mor Gabriel

Turabdin

Geschenke

Hasankeyf

Grab

Jungs

Vansee

Tatvan

Ahtamar

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Im Norden regnet und schneit’s. Am Montag soll es überall etwas wärmer werden. Das warten wir im Camping Paradies neben der Kreuzritterburg ab.

Wer hats erfunden?
Schon seit fast 1000 Jahren steht die Burg am Strand. Einst sicherte sie den Nachschub ins Heilige Land. Ein Papst war damals der Hassprediger und sammelte Leute für den „Dschihad“. Und viele vielen darauf herein, versprach er doch das Himmelreich als Gegenleistung fürs Moslemerschlagen.
Sogar einen Gottesstaat in Jerusalem gründete man bis die Einwohner des Landes, damals Araber, dem Spuk ein Ende setzten.
Heute wird auch wieder ein Gottesstaat errichtet und Dschihadisten sammeln sich zum Menschen abschlachten. Es gibt halt nichts Neues unter der Sonne.

Uns geht’s gut und liebe Grüße an alle die uns folgen.

AuGuL

Ausgrabung

Göksu Tal

mit dem Chef

Anamur

Camping Paradies

Kreuzritterburg

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Start am 9.März 2015

Die Reiselust treibt uns heuer schon Anfang März um. Nach viel Vorbereitungsarbeit beginnen wir in Triest und schiffen uns ein nach Griechenland. In Meteora verbringen wir die Nacht über dem Kloster St. Stephanos.
Am Morgen schneit es ein wenig und wir sind 2 Eiszapfen. Weiter südlich am Meer auf der Halbinsel Kassandra tauen wir bei viel Sonne wieder auf.

Am 17.März Einreise in die Türkei. Es muss viel geregnet haben, die Felder sind überschwemmt und es bleibt sonnig aber kalt. Die Frühtemperaturen liegen teilweise um den Gefrierpunkt und nur die Heizung bewahrt uns vor Frostbeulen. Aber alles ist gut und wir wollen zügig Richtung Osten und zu Ostern gemeinsam mit unseren Freunden Maria und Wolfgang in den Iran ein reisen.

Ganz liebe Grüße an alle
von den 3 Eiszapfen

AuGuLMeteora

Übung

Sonnentag

Westküste

eisig

Schnee

Pause

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