Archive for 8. September 2018

Inzwischen haben wir uns in Schweden gut eingelebt. Es eignet sich gut zum „seelebaumelnlassen“ und wir sind im Flow.
Es sind die Menschen, die Natur, die Kultur die uns sehr entsprechen und wir können ein bisschen teilhaben: viele Gehöfte von Bauern und Wohnhäuser sind für Besucher geöffnet und können besichtigt werden, obwohl die Leute dort wohnen. Alles ist liebevoll erhalten und in Gebrauch. Auch kleine Restaurants und Cafés sind im alten Stil zu sehen und wir genießen das Essen in wunderschönem Ambiente.
Die Schweden legen viel Wert auf Altes: Häuser und ganze Viertel werden restauriert und wieder bewohnt, es gibt „Loppis“ ( Antiquitätenhändler) an allen Ecken und nirgends in Europa sieht man so viele Oldtimer auf den Straßen. Dabei sind die Skandinavier alles andere als verzopft. In Norwegen laufen die meisten E-Autos Europas, die Finnen besitzen eine große Telekommunikationsindustrie. Den Fortschritt kann man aber auch anders messen: Kopenhagen besitzt zahlreiche breite Fahrradwege, und die Fahrräder im Stadtbild sind so zahlreich wie nirgends sonst.Das reduziert den PKW Verkehr, verbessert die Stadtluft und beschleunigt das Vorankommen.

Unsere dänische Fähre treibt ein Hybridmotor neuerster Bauart mit 16.000 kW an und die Abgase werden gewaschen.

Diese Fähre bringt uns nach Deutschland. Fehmarn, Lübeck, Hamburg sind die nächsten Stationen. Lauter schöne Städte, aber eben anders als der Norden. In der Lüneburger Heide, die wir durchqueren, gibt es alles mit „Heide“ voran. Heidekraut, Heideglück (Gasthaus) Heidekartoffeln vom Bauern und Heidekies per Schiffstransport auf der Weser. Auch gibt es viele Heidetouristen. Auf Rädern, in Kutschen, gemütlich im Biergarten. Nur wäre der Altersschnitt in ganz Deutschland wie hier, könnte bald der letzte das Licht ausdrehen. Zum Glück wird das aber nicht passieren. In den Städten sieht man viele jungen Leute verschiedenster Nationen.

Damit beenden wir unseren Bericht und machen uns auf die Heimreise.

Read Full Post »