Archive for Juni 2016

das Schlechtwetter begleitet uns nun schon längere Zeit und wir nähern uns langsam dem Heimathafen

hier einige Impressionen von Bosnien und Herzegowina:
Blütenwiese

Nekropole

Steinsakrophage

fantastisch

Socken

Beispiel

Mostar

Einschusslöcher

stumme Zeugen

dont forget

Katakomben

Getreidemühlen

UNA

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Albanien hält noch viele schöne Ecken bereit doch wir sollten eigentlich weiter. Das hochgelegene Vermothtal, über das wir ausreisen wollten,meiden wir wegen schlechter Wetterprognose und nehmen uns vor, es bei einer nächsten Reise einzuplanen.

Seit einigen Tagen sind wir nun in Montenegro. Nunmehr von Serbien getrennt soll es nach Wirtschaftskraft eines der stärksten Balkanstaaten sein. Vor allem der Tourismus trägt mit 80% viel bei. Dafür gibt es aber auch an der Küste Ramba-Zamba. Wir lernen gleich am 1. Tag in Budva kennen was es heisst, einen Küstenstrich zu opfern. Hotelhochhäuser nehmen sich gegenseitig Licht und Sonne, am Strand kilometerlange Geschäftszeilen mit allem was die Händler glauben, dass die TouristInnen am Strand brauchen. Wäre noch eine schöne Altstadt zu erwähnen, mit Bar neben Bar, Restaurants, Gold- und Silberschmieden usw. Nur Einwohner sucht man vergebens. Das Wohnen wurde wohl zu teuer und abends zu laut.

Nächstes Ziel ist die Bucht von Kotor. Hier fehlen die Hochhäuser aus Platzmangel und es wirkt authentischer. Für die Altstadt gilt aber das gleiche wie vorhin beschrieben. Das Kreuzfahrtschiff, das ankert und seine Menschen in den Ort schaufelt, sorgt für frisches Geld in den Kassen und da sind schon ein paar Opfer zu bringen.

Montenegro hat den €. Allerdings ist es kein normales Euroland. Es hat einfach nur dieses Geld übernommen, kann aber selber keines drucken oder prägen. Wir hätten gerne gewusst wie so etwas gemacht wird: hat MNE Euros mit der alten Währung gekauft und dann gesagt „ätsch , die alte Währung gibt es nicht mehr, die kann die EZB verbrennen?“ Müssen mal HP fragen, der kennt sich mit so was aus. Für uns praktisch, weil es keine Umrechnerei gibt.

Anneliese hat ein kleines Heftchen mit Beschreibungen der schönsten Sehenswürdigkeiten und Nationalparks ergattert. Einige finden wir auf dem Weg nach Norden, und über die schönsten Orte stolpern wir durch Zufall. Daher sind wir schon eine Woche im Land.
Zu nennen sind ein österreichisches Turmfort Goractaz, der NP Skadarsko See ( ein Traum) , Kloster Ostrog (überlaufen weil Sonntag) , ein Nonnenkloster (still und friedlich mit Nonnengesängen am frühen Morgen), Biogradsk Gora NP, ein Naturlehrpfad mit österr. Knowhow und 40 Meter hohen Baumriesen, der Black Lake im Durmidor NP. Hier kehren wir bei Elena im Autocamp ein. Die bietet mit einfachsten Mitteln alles was das Herz und den Magen freut. Von Elena wollten wir die 107 km zu bosn. Grenze schaffen. Nach 28 km ist aber schon Schluss. Eine schmale Straße in ein Tal mit See, Bach, Wasserfall und einer Schlucht verleitet uns zur Mittagspause. Und weils so schön ist, fahren wir heute einfach nicht mehr weiter. Das ist unser Luxus! Morgen ist auch noch ein Tag.

Bar

reizendes Lokal

Maria

Kotor

Aussicht

hochgeschraubt

Naturjuwel

Flusslandschaft

Bootsausflug

Kloster Ostrog

Podmalinsko

NP

Biogradsko See

Durmitor

Elena

Schwarzer See

Noch nicht

die Zeit

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m Norden Albaniens sind die höchsten Berge über 2500 Meter hoch, die Täler sind eng und nur schwer erreichbar. Die Menschen leben verstreut in Dörfern, betreiben kleine Landwirtschaften als Selbstversorger. Kinder haben bis zu 5 km lange Schulwege.

Tiefe Täler begrenzen schnell den Horizont und es bilden sich höchst eigenständige Gesetze. Am extremsten am Beispiel Blutrache zu sehen.Eine Verletzung der (männlichen) Ehre oder die Tötung eines Stammesmit-
Gliedes forderte die Blutrache. Ein Sohn wurde bestimmt, der den Mord ausführen musste. Gelang dies, hatte er 30 Tage Schonzeit, dann war er Freiwild. Häuser wurden in die Höhe gebaut, im EG ohne Fenster und waren wie Festungen, gleichzeitig auch Kerker für den Verfolgten. Diese Bräuche führten oft zur fast vollständigen Ausrottung der männl. Clanmitglieder. Noch Ende des 20.Jhdt. wurde dies so praktiziert. Heute werden vom Staat Vermittler geschickt um den Frieden ohne Blut herzustellen.

Auf der Fahrt zurück nach Shkodra geht es auch 3 Stunden auf einer kleinen Autofähre über den Koman-Stausee. Die Fahrt ist ein Traum, es geht durch eng begrenzte Schluchten, Felswände stehen beidseitig himmelhoch. Aufregend sind die An- und Abfahrten vom Schiff.

Am späten Nachmittag suchen wir noch einen Übernachtungsplatz und finden ihn bei einem Bauern auf einer schönen Weide. Es genügt, die Wange auf die waagrechte Hand zu legen, er zeigt beide Daumen nach oben, grinst und wir schütteln die Hände. Austria – Bravo! Am Morgen fährt er wieder vorbei, steigt aus seinem KleinLKW. 2 Daumen nach oben, Blick fragend. Ich 2 Daumen nach oben und schüttle den Kopf (heißt hier ja – nicken wäre ein nein). Er holt eine Schachtel Zigaretten heraus, hebt sie mir hin. Ich nicke, danke, kein Raucher. Bauer erstaunt! Birra? Kopfschütteln. Und Sex ? er steckt den Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger. No Zigarette, no Birra, no Dasta…….. dann tot. Er führt die Pantomime theatralisch zu Ende. Ich habe mich selten so gut unterhalten auf albanisch.

Brücke

gutes Gleichgewichtsgefühl

Abendstimmung

Valbona

Berge

Sonnenuntergang

Schneeberge

Stausee

toll

nach Mekka

herrlich

andocken

unsere kleine F.

mit vereinten Kräften

Allianz

1.6.

Auswahl

schönste Tag?

Festung

Xhamia

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