Archive for September 2013

Wenn wir je sagten: jammern nützt nix, so ist das nicht richtig. Seit einer knappen Woche gibt es ein Hoch mit dazugehöriger Sonne und Wärme.

Allerdings zu spät für den Puy de Mary und seine umliegenden Vulkane. Wir verschieben die Besteigungen auf ein anderes Jahr und wenden uns den Dörfern und Städten der Gegend zu: St. Fluor mit seiner Unter- und Oberstadt, Chaudes – Aigues mit der 82° C- Quelle, Brioude samt romanischer Kirche, das Kloster und Dorf Lavaudieu und viele mehr.

Wenns kein Berg ist muss wenigstens ein Stein her. Im Dörfchen Sankt Marc liegt einer auf einem Hügel, groß wie ein Omnibus und 400 t schwer. Und er liegt so wackelig auf 2 Punkten, dass man ihn, wenn man an der richtigen Stelle drückt, zum Zittern bringt. Der Ort hat einen solchen Zauber, dass wir gleich über Nacht bleiben.

Am nächsten Tag begegnen wir Herrn Eiffel bezw. seinem Stahl-Viadukt, der das Tal der Truyere überspannt. In Le Puy n’Velay schlafen wir wieder im Schatten eines großen Felsen, diesmal mit Kirche obendrauf. Es ist der Schlot eines Vulkans, 150 Meter hoch. In der Stadt findet ein Mittelalterfest statt, bei dem fast alle Menschen mitmachen, so groß ist die Zahl der Kostüme.

Das Wetter erlaubt nun auch Bergausflüge mit Fernsicht. Vom Mont Mezenc und vom Gerbier d Jonc (franz. Zuckerhut ) können wir sogar die Gletscher des Mont Blanc Massives sehen.

Es ist schön in diesem Landstrich, der Herbst kündigt sich mit Farben und Morgennebel an, die kreisrunden Kraterseen sind tiefblau, alles wirkt gelassen und ruhig.

Am Gerber d Jong haben wir die Kinderstube der Loire besucht und sie auf ihren ersten Schritten begleitet. Wir sind durch die Sumpfwiesen gewandert und dem Bächlein gefolgt. Sie wächst schnell!

Etwas später beim Dorf Arlemptes steht das 1. Loireschloss auf einem Felsklotz. Wir wandern in die Schlucht hinunter und Leon nimmt ein Bad im kleinen Fluss.

Nun stehen wir – wie der Titel – am Stausee Naussac und genießen den See zum Paddeln

Liebe Grüße an alle zu Hause und am PC, Dank für die Nachrichten und für die guten Wünsche.

AuG

Zum Anhang gibt es noch 5 Bilder, die eigentlich zum Anfang gehören

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in der Auvergne 15.9.

 

Die Wahlkarten haben wir bekommen und auch schon gewählt.

In der Grand Chartreuse im Kloster sammeln die Mönche die Kräuter für unser Wundermittel „Elexier Vegetal“. In Voiron wird es destilliert und mehrere Jahre gelagert und wirkt bei sämtlichen Verdauungsbeschwerden und sonstigen Wehwehchen. Wir haben das Kloster und die Destillerie besucht und für gut empfunden. 

Unser Ziel ist die Gegend um den Puy de Dome mit einer Kette von Vulkanen. Dort angekommen hängen die Wolken tief und tiefer. Wir weichen zum Lac Champion aus und besteigen den Dent du Marais.

Den Puy de Angle bezwingen wir bei Wind, Nebel und Nieselregen und beschließen etwas südlicher zu ziehen um besseres Wetter zu finden.

Das Massiv des Puy de Mary würde viele Wandermöglichkeiten bieten. Aber bis heute regnet es weiter und wir werden so einige Dörfer erkunden und weiter auf Sonne warten.

Margit schreibt aus der Provence, dass auch dort der Himmel weint. Wir heizen uns im Auto ein.

 

Recht liebe Grüße AuG

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von der Schweiz nach Italien und nun in Frankreich in Savoyen der Heimat von  Yasmina…

eigentlich wollten wir gar nichts schreiben, sondern nur der Nase nach Richtung Frankreich, um zu wandern.

Jetzt sind wir zwei Wochen fort und Beschwerden laufen ein. Nachricht wird eingemahnt, sang- und klanglos geht nicht, ohne wie und wo.

Also dann: am Dienstag, 20.8. auf die Bielerhöhe zum Übernachten. Höhe 2000 Meter uns schon recht frisch. Tags darauf Wanderung zur Wiesbadenerhütte.

Am Donnerstag (22.8.) treffen wir in Baldach (Schweiz) ein. Wir suchen Madlen und Josef auf. Es sind 2 Wandervögel wie wir. Vor vielen Jahren haben wir sie in Marokko kennengelernt und uns schon in Tunesien und Kufstein getroffen. Sie erzählen von ihrer letzten Reise, die sie 10 Monate durch den Süden Afrikas führte.

Weil das Wetter passt fahren wir über den Oberalp- und den Furkapaß ins Wallis. Im Gotthardmassiv, wo Rhein, Rhone, Ticino und Reuss entspringen stecken wir unsere Zehen in den Rhein und bestaunen den Rhonegletscher oder das, was noch übrig ist.

Wir wandern von Oberwald durch die Schlucht nach Gletsch; zurück geht’s mit der Zahnradbahn.

Am Sonntag fahren wir über den Großen St.Bernhard ins Aostatal und am Montag nach Cervinia. Drei Stunden wandern wir an der Südseite des Matterhorns und bekommen es auch kurz in einer Wolkenlücke zu Gesicht.

Leon hat auch seinen Spaß: kaum hört man den gellenden Pfiff eines Murmeltieres spurtet er los und steht dann ratlos vor dem Eingang zum Bau. Zuerst pfeifen und dann nicht spielen!

Die südlichen Seitentäler von Aosta bilden den NP GRAN PARADISO zwischen Val de Grisenche und Val di Cogne begehen wir einige Hochtäler und kleine Gipfel alle mit Aussicht auf die Gletscher der 3000er.

Über den kleinen St. Bernhard gehts nach Savoyen in Frankreich und ins Bergdorf Les Chapeaux mit einer Wiese am Bach zum 2x übernachten und einem wilden Gebirgstal mit Gletscher am Talschluß.

Am Mo. 2.7. wird uns in Kufstein bestätigt, daß unsere Wahlkarten abgeschickt werden. Reinhards Bruder Fritz, der in der Nähe von Chambery lebt, ist die Adresse wo wir unsere Post abholen können.

Wenn alles klappt werden wir ihn noch diese Woche aufsuchen. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit im Parc Naturell du Massiv des Bouges und am Lac Bourget.

Vielleicht geht sich nachher noch ein Treffen mit unseren Freunden Margit und HP aus?- Mal schauen

Alles Liebe inzwischen und danke für die viele Post

AuG samt L.

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